Dunkle Zeiten…

…in denen der Chemnitzer FC und alle, die ihn lieben, wandeln.

Die Ereignisse überschlagen sich – Lügen des Insolvenverwalters zum 9. März, die Erklärung der Massenunzulänglichkeit für den Verein und am Wochenende die Veröffentlichung, dass allen Mitarbeiten des Nachwuchsleistungszentrums gekündigt wurde. Als Reaktion darauf, verließen viele der etwa 600 angereisten Himmelblauen zur Halbzeit den Gästeblock. Und auch das Team von Fokus Fischerwiese stellte in diesem Moment seine „Arbeit“ (nicht vergessen: auch für uns ist die Dokumentation der himmelblauen Partien in erster Linie ein Hobby!) ein. Denn auch für uns, so unterschiedlich die Charaktere in mancher Bewertung auch sein mögen, ist mit der Kündigung von Trainern und Talenten des NWLZ eine gemeinsame Grenzen überschritten, denn damit wird das weitere Fortleben des NWLZ massiv gefährdet. Zudem steht der Chemnitzer FC e.V. so nah am Abgrund wie nie zuvor in seiner Geschichte – das alles dank eines starrsinnigen und anscheinend völlig abgehobenen Insolvenzverwalters, der sich mittlerweile in einem Konstrukt aus Lügen und Widersprüchen verheddert zu haben scheint und jetzt nach dem Prinzip „Verbrannte Erde“ agiert.

Dachte man bis hier, dass die Eskalationsspirale ihren Höhepunkt erreicht hat, wurde man am heutigen Montag, den 05. August 2019, erneut eines Besseren belehrt, als die Chemnitzer FC Fußball GmbH Mannschaftskapitän und Publikumsliebling Daniel Frahn mit sofortiger Wirkung suspendierte. Man mag von Daniel Frahn halten was man will und bei allen seinen Fans hatte er auch Kritiker. Aber auch die werden zugeben müssen, dass es wenige Fußballer gibt, die die neuen GmbH-Attribute „Leidenschaft. Mentalität. Identität.“ besser verkörpern als Daniel Frahn. Dass diesem nun unter fadenscheinigen Gründen gekündigt wird, ist für uns weder moralisch noch rechtlich vertretbar. Ganz davon abgesehen, dass man zugleich mit dem Vorwurf, Daniel Frahn stehe politisch in der rechtsextremen Ecke, für eine Stigmatisierung des Menschen sorgt, die ihn beruflich und privat in schwere Bedrängnis bringen kann. Die handelnden Personen spielen hier mit einer Existenz, eine Taktik, die aber schon länger im weniger öffentlichen Rahmen praktiziert wird. Interessant ist auch, dass die Presseerklärung zwar offiziell von der Chemnitzer FC Fußball GmbH kommt, den Inhalt aber Romy Polster (Polster Catering) als „Vorsitzende der Gesellschafter“ vorgibt. Eben jene Frau Polster, die bereits bei der Gläuibigerversammlung leidenschaftlich das Wort für den Insolvenzverwalter und seinen angeblich alternativlosen Weg ergriffen und zudem den Zweck von Mitgliedern in einem Fußballverein in Frage gestellt hat, später dann aber auf einmal in den Aufsichtsrat wollte. Was dann aber wiederum nicht möglich war/ist, da Frau Polster trotz ihrer langen „Liebe“ zum Chemnitzer FC noch nicht die Zeit aufbringen konnte, Mitglied zu werden, was aber zwingend notwendig ist, um einen Posten in einem Vereinsgremium zu besetzen – unglücklich natürlich auch für sie, dass ein Verein im Rahmen eines Insolvenzverfahrens keine neuen Mitglieder aufnehmen darf… Währenddessen nutzen Thomas Sobotzik und Trainer David Bergner das Siemonsche Propagandablatt namens „Bild“, um gegen so ziemlich alle Fans und Mitglieder des CFC zu schießen, die in ihren Augen nicht genehm sind, weil sie es sich doch tatsächlich erdreisten, eine eigene Meinung zu haben, Vorgänge kritisch zu sehen und mal nachzufragen. Aber vielleicht ist es auch ein Wegweiser für die Zukunft, dass man diese verbalen Ausfälle nur lesen kann, wenn man auch für das Bild-Plus-Abo zahlt…

Wie es für das Team Fokus Fischerwiese weitergeht, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Fakt ist aber, dass wir weiterhin alles versuchen werden, zumindest die hoffentlich weiter stattfindenden Jugendspiele des Chemnitzer FC e.V. fotografisch zu dokumentieren. Zumindest für das Spiel in Halle ist unsere Reaktion aber klar: wir zeigen nur Bilder von den Personen, denen dieser Verein wirklich gehört.

Hallescher FC e.V. – Chemnitzer FC Fußball GmbH     3:1 (1:0)

  • 7.812 Zuschauer im Kurt-Wabbel-Stadion (darunter rund 600 Gäste)
  • Tore: 1:0 Nietfeld (6.), 1:1 Langer (50.), 2:1 Bahn (62.), 3:1 Göbel (88.)

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  1. Was gerade hier abgeht ist sehr traurig.Ich bin leider weit entfernt und kenne mich mit der Materie nicht so aus. Wohne Seit 1985 in der Nähe von Dortmund. Ich war „Fördernes Mitglied“ beim FCK .!966 habe ich die Meisterschaft noch miterlebt . Bis zu meiner Ausreise 85 bis Heute also FCK Fan. Was ich sehr schade finde war Gestern das kein Spieler eine n Hinweis an den Ehemaligen Kapitän zeigte. Zum Beispiel die Nr. 11 unter dem Trikot nach einen Tor wäre Klasse gewesen. Dazu hat aber keiner der Mannschaft den Arsch in der Hose. Sehr Traurig. Lediglich die Fans haben den Namen gerufen – Fußballgott – und viele hatten die 11 hochgehalten ! Das fand ich gut . Ich hoffe das es weiter geht und Ruhe einzieht .Lasst Euch nicht verbiegen und auch nicht in die Rechte Ecke stellen. Jeder darf eine Meinung haben und diese auch frei äussern auch Daniel Frahn !
    Heja Heja FCK aus dem Ruhrpott .

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